Fuchszwerge

Fuchszwerge wurden Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts in der damaligen DDR herausgezüchtet. Die Anerkennung der Rasse erfolgte 1980 in der DDR und 1986 in der Bundesrepublik Deutschland. Diese langhaarigen Kobolde sollen die Rassemale der Fuchskaninchen in Verbindung mit der typischen Zwergform der Hermelin bzw. Farbenzwerge zeigen: zur Kleinheit des Tieres (1,1 bis 1,35 kg) gehört ein großer Kopf mit großen Augen und kurzen Ohren.
Die Besonderheiten des Fellkleides wurden bereits bei den Fuchskaninchen beschrieben. Die Haare der Fuchszwerge sollen 3,5 bis 5 cm lang sein. Um übertriebenen Ehrgeiz, der zu einer Einschränkung des Wohlbefindens der Tierchen führen könnte zu unterbinden, wurde der Standard für die Hermelin und die Zwergkaninchen an die moderne Auffassung über tierverträgliche Zucht und Haltung angepasst. Das Mindestgewicht wurde angehoben und die Ohrlänge soll nicht unter 5,5 cm betragen.
Zugelassen sind Fuchszwerge weiß Rotaugen (Albino), weiß Blauaugen und havannafarbig. Diese drei Farbenschläge werden von Mitgliedern des Angora-Clubs gezüchtet. Um die Anerkennung weiterer Farbenschläge bemühen sich engagierte Züchter/innen mit großem Erfolg.
Die Fuchszwerge sind liebenswerte langhaarige Kobolde. Die Zuchtziele sind so festgelegt, dass Übertreibungen zum Schaden der Tiere ausgeschlossen sind. Als junge Rasse stellen die Fuchszwerge ebenfalls hohe Anforderungen an das Können der Züchter/innen.